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Die Sportgala 2018: Typisch ostbelgisch

Am 23. März wurden im St. Vither Triangel die besten ostbelgischen Sportler gekürt. Rund 280 geladene Gäste folgten der Einladung. Die Sport-Gala hat sich mittlerweile zu einer Veranstaltung entwickelt, bei der sich das „who is who“ des ostbelgischen Sports trifft. Was ist das Besonderer an der Sport-Gala? Darüber sprach Ostbelgien-Info mit Kurt Rathmes, Leiter des Fachbereiches Sport im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Seit wann gibt es die Sportgala und warum wurde sie ins Leben gerufen?

Kurt Rathmes:
Die Sportgala besteht bereits seit fast 40 Jahren. Damals hieß sie noch Sportlerehrung und wurde vom Ministerium und der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft in kleinem Rahmen organisiert, beispielsweise im alten Penalty der AS Eupen.

Im Jahre 2012 wurde das Konzept jedoch geändert: Die heutige Sport-Gala ist eine festliche Veranstaltung auf Gemeinschaftsebene. Organisiert wird sie vom Sportrat der Deutschsprachigen Gemeinschaft, in enger Kooperation mit dem Fachbereich Sport des Ministeriums.

Es handelt sich also um eine Ehrung vom Sport für den Sport, wobei die Sportler und ihre besonderen Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen.  So wurde beispielsweise zu jedem Sportler ein kurzes Portrait gedreht, das ihn und seine besonderen Leistungen hervorhebt.

Die besten Sportler werden von einer Expertenjury nominiert. Begehrt ist aber auch der erste Platz im Online-Voting, bei dem alle Sportfans für ihren persönlichen Lieblingsathleten abstimmen können.

„Die Sportgala verdeutlicht, dass Ostbelgien im Bereich Sport einiges zu bieten hat.“ Kurt Rathmes, Leiter des Fachbereiches Sport im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft

Warum ist die Sportgala typisch ostbelgisch?

Kurt Rathmes:
Die Sportgala verdeutlicht, dass Ostbelgien im Bereich Sport einiges zu bieten hat. Einerseits werden Ostbelgier, die im In- und Ausland Sport auf allerhöchstem Niveau treiben, geehrt. Im Spitzensport stellen wir u.a. einen Rallye-Vizeweltmeister und einen Winterolympioniken.  Andererseits wird dabei nicht die lokale und regionale Komponente vergessen: Auch hier werden die besten Sportler und die beste Mannschaft ausgezeichnet.

Die besten ostbelgischen Sportler des Jahres 2017
• Sportler national – international: Damian Kedziora, Handball bei Achilles Bocholt
• Sportlerin national – international: Marie Benoit, Tennis beim KTC Eupen
• Team national – international: Biathlon-Staffel im Wintersport
• Jugend Mädchen: Lynn Treinen, Geräteturnen beim TLZ Amel
• Jugend Jungen: Dario Oger, Fussball beim KRC Genk
• Team Jugend: Die 4x800 m-Staffel des LAC Eupen
• Regionalsportler: Roger Königs, Marathonläufer beim RFC Lüttich
• Regionalmannschaft: KFC Amel (Fußball)
• Online-Gewinner: Eléa Henrard, Laufen beim LAC Eupen

Mehr Informationen zum ostbelgischen Sportleben erhalten Sie auf:
OstbelgienLive: Sport

Sportgala 2018