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Erstes Ostbelgien-Netzwerktreffen

250 Gäste aus Ostbelgien, Europa und der Welt

Annährend 250 Gäste folgten der Einladung des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft am 23. Dezember 2017. Zum ersten Mal trafen sich die Netzwerke Markenpartner, Ostbelgienbotschafter in der Welt, Wahlostbelgier und hiesige Ostbelgienbotschafter auf einer Veranstaltung. Ziel des Zusammenschlusses ist es, den aktiven Austausch zu fördern und zu intensivieren, um die Pluspunkte Ostbelgiens zu kommunizieren und zu nutzen.

Vorteile und Chancen in der Region der Brückenbauer

Um 19.00 Uhr eröffnete Ostbelgiens Ministerpräsident Oliver Paasch die Veranstaltung, erläuterte die Beweggründe und Ziele der neuen Ostbelgien-Kampagne und stellte ihr Herzstück vor: den neuen Ostbelgien-Imagefilm, der die sichtlich bewegten Gäste begeisterte.

In anschließenden Kurz-Talks stellten sich Harry Buskes (Carpro), Miriam Elebe (IKOB) und Stefan Vaessens (KTSV) als Markenpartner vor. Anschließend spricht Ralley-Vizeweltmeister Thierry Neuville im Kurzinterview über seine Heimatverbundenheit und die Vorteile als Ostbelgier auf internationalem Parkett. Per Videobotschaft unterstreichen Xavier Bettel, Ministerpräsident Luxemburg, und Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher ihre tiefe Verbundenheit mit Ostbelgien.

"Der zentrale Standort, die Weltoffenheit und Flexibilität der Ostbelgier, ihre Fachkompetenz und Mehrsprachigkeit sowie ihr interkulturelles Feingefühl, machen die Ostbelgier zu Kulturvermittlern." Arno Kompatscher, Landeshauptmann Südtirol

Europa zu Gast in Eupen

Mit einer kurzen Vorstellung des neuen Ostbelgien-Netzwerks schließen Anna Quadflieg und Daniel Niessen den offiziellen Teil, um die Gäste ins aktive Netzwerken zu entlassen. Für Arno Kompatscher steht Ostbelgien für die Vielfalt Europas, die sich in den anwesenden Gästen widerspiegelt.

Unter den zahlreichen Ostbelgiern, Wahlostbelgiern und Freunden der Region trafen wir einige zum Gespräch: U. a. Serge Brammertz, Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag, Michael Bartholemy, Teammanager des Moto GP-Weltmeisters VDS Racing Team und Patrick Groteclaes, Produktmanager bei den Schweizer Bio-Rad Laboratories.

Sie alle bestätigen, dass die Grundlagen für ihre Karrieren in ihrer ostbelgischen Heimat gelegt wurden. Die natürliche Mehrsprachigkeit sowie die Prägung durch verschiedene Kulturen, die  - durch die nahen Grenzen - in Ostbelgien verschmelzen, haben den Weg in die internationalen Karrieren geebnet. 

Ostbelgien, du bist ein Gefühl!

„Leben und leben lassen“, Hans-J. Kremer, Landesrepräsentant Deutschland bei visit.brussels in Berlin schätzt insbesondere die ostbelgische Gelassenheit während Dr. Kerstin Burmeister, Journalistin aus Aachen, die Gemütlichkeit und die Naturvielfalt der Region liebt. Für sie geht nichts über eine Wanderung durchs Hohe Venn. „Sich wohlfühlen“ ist für sie typisch ostbelgisch, nicht erstaunlich also, dass sie erwägt im Alter nach Ostbelgien zu ziehen.

Und genau diese Menschen machten den Abend zu einem gelungenen Get-Together  - mit angeregten Gesprächen und dem Gefühl dazuzugehören, zu dieser starken Gemeinschaft von Ostbelgiern, die unsere einzigartige Region aktiv mitgestalten  - diesseits und jenseits der Grenzen.

Ziel des Zusammenschlusses der Netzwerke Ostbelgiens ist es, den aktiven Austausch durch Vernetzungsinstrumente zu fördern und zu intensivieren, um die Pluspunkte Ostbelgiens zu kommunizieren und produktiv zu nutzen.

So soll beispielsweise eine geschlossene Botschafter-Datenbank und Einzelveranstaltungen für bestimmte Netzwerke Austauschmöglichkeiten fördern.

Zudem können die Botschafter die Imagematerialien nutzen, um ihre Heimat vorzustellen. Betriebe sind zum Beispiel dazu eingeladen, die Imagemabroschüre zur Akquise von Fachkräften zu nutzen, Vereine und Kulturakteure, um sich und ihre Region bei Partnern vorzustellen.

 

Erstes Ostbelgien-Netzwerktreffen am 23. Dezember 2017